Naturheilkunde hilft bei Volkskrankheiten

Zu den Volkskrankheiten in unserer heutigen modernen Gesellschaft gehören unter anderem Bluthochdruck, Diabetes, Herzinfarkt und der Schlaganfall. In vielen Fällen werden diese Krankheiten durch unseren täglichen Lebensstil ausgelöst. Es gibt Wege, gesund zu leben, um einen Ausbruch dieser typischen Krankheiten der Wohlstandsgesellschaft so gut wie möglich entgegenzuwirken, ohne zu chemischen Mitteln zu greifen. Aber auch, wenn Sie bereits erkrankt sind, haben Sie immer noch zahlreiche Möglichkeiten, durch Änderung Ihres Lebensstils, eine Verbesserung Ihrer Gesundheit herbeizuführen. Wenn Sie bereits Medikamente nehmen, können Sie die Schulmedizin durch die Naturheilkunde auf Ihrem Weg zur Besserung unterstützen.

Bei hohem Blutdruck

Hoher Blutdruck kann vererbt werden. Häufig wird er aber verursacht durch einen Mangel an Bewegung, Übergewicht, Stress und falsche Bewegung. Eine Möglichkeit, den Blutdruck unter Kontrolle zu bringen ist, Ihre Ernährung umzustellen. Versuchen Sie sich vegetarisch oder vegan zu ernähren. Wenn Sie weniger oder kein Fleisch essen und dafür mehr Soja, wird das Sojaeiweiß helfen, Ihren Blutdruck zu senken. Auf den Verzehr von Milch und Käse sollten Sie einschränken, da beides sehr fetthaltig ist.

Auch mit sogenannten Superfoods helfen Sie Ihrem Körper, den Blutdruck zu regulieren. Superfoods sind nitrathaltige Gemüsesorten wie z. B. Rucola oder Spinat. Ergänzend gehören auch Pistazien, Walnüsse und geschrotete Leinsamen zu den Superfoods. Empfohlen wird jeden Tag eines dieser Superfood Sorten zu verzehren, um einen gesunden Effekt zu erzielen.

Bei Diabetes

Die Naturheilkunde bietet bei Diabetes eine Vielzahl an Möglichkeiten, um mit der Krankheit besser leben zu können.

Folgende Naturheilkundemittel werden bei der Diabetes Erkrankung empfohlen:

  • Vegane Ernährung zur Verbesserung der Blutzuckerregulation
  • Heilfasten verbessert die Blutwerte und hilft, die körpereigenen Hormone wieder in den Normalbereich zu bringen.
  • Wählen Sie regelmäßig einen Tag, an dem Sie nur Haferflocken/Haferbrei essen. Haferflocken senken den Blutzuckerspiegel.
  • Nehmen Sie täglich Hülsenfrüchte, z. B. Bohnen oder Linsen, zu sich. Hülsenfrüchte verbessern die Blutzuckerregulation.
  • Der Aderlass wird empfohlen für Diabetes Patienten mit einer Fettleber. Der Aderlass erhöht die Wirkung des Insulins und senkt den Blutdruck.

Wenn Sie an Diabetes leiden, sollten Sie sich intensiv mit der Naturheilkunde auseinandersetzen. In der Vergangenheit wurde durch Studien immer wieder bewiesen, welch vielfältige Möglichkeiten die Naturheilkunde besitzt, um Diabetes-Beschwerden zu lindern.

Bei Magen- und Darmbeschwerden

Ist Ihr Darm entzündet oder liegen andere Magen-Darm-Beschwerden vor, können Sie Ihren Organen mit dem regelmäßigen Trinken von Melissentee, Kümmeltee, Kamillentee oder Fencheltee helfen. Zusätzlich helfen bei Entzündungen und Beschwerden auch das Gelbwurzgewürz, Flohsamenschalen oder Leinsamenschleim.

Das Heilfasten hilft, Magen und Darm zu entlasten. Es hat einen entzündungshemmenden Effekt und die Fastentage werden Ihnen helfen, danach direkt auf eine pflanzen basierte Ernährung umzusteigen, die Ihren Verdauungstrakt auf lange Sicht entlastet.

Bei Depressionen

Heilkräuter wie das Johanneskraut unterstützen Sie bei der Überwindung von Depressionen. Sie sollten aber auch ayurvedische Behandlungen in Betracht ziehen, wie z. B. Massagen. Die heilenden Hände lösen Verspannungen, stimulieren Ihren Körper und Ihren Geist. Zudem werden die angenehmen Gerüche der Ayurveda-Öle und Kräuter Ihre Seele beruhigen, damit Sie wieder klarer denken können.

Zuckerersatzstoffe

Zucker macht schnell süchtig und ist nicht nur in Süßgetränken wie Cola oder Orangensaft enthalten, sondern auch in unseren alltäglichen Speisen. Die Summe des Zuckerkonsums ist durch unsere Essgewohnheiten in den letzten Jahrzehnten drastisch gestiegen. Zu viel Zucker schadet aber nicht nur den Zähnen, sondern dem ganzen Körper. Gute, für den Körper schonendere, Alternativen zum Haushaltszucker bieten die drei im Folgenden beschriebenen Zuckerzusatzstoffe.

Stevia

Stevia ist wohl der bei uns bekannteste Ersatz für Zucker. Die Pflanze Stevia kommt aus dem südamerikanischen Raum und wird dort schon seit Jahrhunderten zum Versüßen von Gerichten verwendet. Der in Stevia enthaltene Süßstoff, der zum Süßen von Lebensmitteln aus der Pflanze gewonnen wird, ist ungefähr 300-mal stärker als beim normalen Zucker.

Stevia hat keine negativen Auswirkungen auf den Zuckerspiegel im Blut und ist daher gut für Diabetiker geeignet. Stevia enthält keine Kalorien und kann deshalb auch zu Diätzwecken eingesetzt werden. Außerdem verursacht Stevia kein Karies und ist somit unschädlich für Ihre Zähne.

In Deutschland ist die Zugabe von Stevia in der Lebensmittelherstellung streng geregelt und erst seit wenigen Jahren erlaubt. Trotz seiner guten Eigenschaften sollten Sie Stevia nur in der empfohlenen Höchstmenge konsumieren, damit Sie Ihrer Gesundheit nicht schaden.

Xylit

Xylit wird in einer geringen Menge sowohl im menschlichen Körper durch die Leber produziert, als auch in verschiedenen Gemüse- und Obstsorten. Xylit ist eine Art Alkohol, der aus dem Zucker entsteht. Xylit hat nur ungefähr die Hälfte an Kalorien im Vergleich zum Haushaltszucker, liegt aber in der Süßkraft fast gleichauf.

Xylit eignet sich durch seine Hitzebeständigkeit gut zum Kochen oder Backen. Da der Geschmack dem des Haushaltszuckers sehr ähnelt, können Sie Xylit beim Kochen oder Backen in der vorgegebenen Menge wie bei normalem Zucker dosieren.

Als Lebensmittelzusatz ist Xylit in der EU erlaubt und wird bereits bei der Herstellung von Süßigkeiten wie z. B. Schokolade oder Kaugummis als Zuckerersatzstoff eingesetzt. Übermäßigen Konsum sollten Sie vermeiden, da dieser zu Durchfall führen kann. Sollten Sie Haustiere haben, achten Sie darauf, dass die Tiere nicht mit dem Xylit in Kontakt kommen, denn der Stoff hat auf manche Tiere eine toxische Wirkung.

Erythrit

Wie das Xylit, gehört auch Erythrit zu den sogenannten Zuckeralkoholen. Erythrit kommt in Weintrauben, Honig, Melonen und anderen Früchten vor. Erythrit ist in der EU uneingeschränkt zugelassen und wird als Zuckerzusatz in Lebensmitteln bereits von der Nahrungsmittelindustrie genutzt. Erythrit hat ungefähr drei Viertel der Süße des normalen Hauszuckers und enthält einen leichten Fruchtgeschmack.

Im Gegensatz zu Xylit, ist Erythrit besser verträglich für den Körper und verursacht seltener Durchfall. Das liegt daran, dass beim Verzehr von Erythrit nur ungefähr 10 % des Stoffes in die Verdauung aufgenommen werden. Die restlichen 90 % werden schon vorher über die Nieren ausgeschieden.

Studien haben gezeigt, dass Erythrit besonders geeignet ist, wenn Sie an Laktoseintoleranz oder Fruktoseintoleranz leiden. Erythrit wird nämlich nicht in den menschlichen Stoffwechsel mit aufgenommen und hat somit keinen Einfluss auf Ihren Glukosespiegel oder den Insulinspiegel. Auch Erythrit ist deshalb gut für Diabetiker geeignet.

Gurken sind gut für Ihre Gesundheit

Gurken sind sowohl als leichter Snack für zwischendurch als auch als Beilage zum Hauptgericht geeignet. Gurken beinhalten eine große Auswahl an Vitaminen und Mineralstoffe, die Ihrem Körper gut tun und Sie fit halten.

Gurken stärken Ihr Herz-Kreislauf-System

Die in Gurken enthaltenen Vitamine B1, B5 und B7 helfen Ihnen, Stress zu bekämpfen und Ängste besser zu überwinden.

Das in Gurken enthaltene Kalium wirkt blutdrucksenkend und feuert außerdem die Übertragung der Nervenimpulse an. Beides hat eine positive Auswirkung auf Ihr Herz.

Gurken hemmen die Entstehung von Entzündungen im Körper. Forscher haben herausgefunden, dass Enzyme, die für Entzündungen verantwortlich sind, von Gurkenextrakten in ihrer Entstehung beeinträchtigt werden.

Gurken enthalten reichlich Betakarotin und Vitamin C, die beide eine antioxidante Wirkung auf Ihren Körper hat. Diese Eigenschaft senkt das Risiko, an einem Herzleiden zu erkranken.

Gurken fördern die Fitness

Auch das Gehirn wird durch das Verzehren von Gurken fit gehalten. Gurken enthalten Inhaltsstoffe, die sich positiv auf die Gesundheit Ihres Gehirns auswirken. Außerdem sollen sie Nervenzellen länger jung halten und die Gedächtnisleistung steigern.

Der hohe Wassergehalt in den Gurken ist gut für Sie, wenn Sie dazu neigen zu wenig Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Gurken sind wahre Durstlöscher und zählen dazu noch zu den Lebensmitteln mit der geringsten Anzahl an Kalorien.

Gurken unterstützen Ihre Verdauung. Durch ihren hohen Wassergehalt und den reichlich vorhandenen Ballaststoffen bringen Gurken wesentliche Voraussetzungen mit, um Ihrem Magen-Darm-Trakt bei der Verdauung zu helfen.

Sollten Sie an Mundgeruch leiden, oder auch sonst auf frischen Atem achten, sind Gurken genau das richtige Lebensmittel für Sie. Bakterien im Mund, die üble Gerüche erzeugen, können bekämpft werden, indem Sie eine Gurkenscheibe an Ihren Gaumen halten. In der Ayurvedalehre wird der Verzehr von Gurken als Hilfe eingestuft, um überflüssige Wärme aus dem Magen zu beseitigen. Zu viel Wärme im Magen kann zu schlechtem Atem führen.

Da Gurken sehr wenige Kalorien enthalten, dafür aber umso nährstoffreicher sind, machen sie satt, ohne zu beschweren. Gurken erzeugen ein Sättigungsgefühl, ohne dass Sie an einem Völlegefühl leiden oder ein schlechtes Gewissen haben müssen. Gurken sind wahre Schlankmacher, die ein besseres Körpergefühl hervorrufen und die Kilos auf der Waage purzeln lassen.

Krankheiten vorbeugen und lindern

Selbst im Wellnessbereich können Gurken eingesetzt werden, um Ihre Haut zu erfrischen. Gurkenmasken können Sie leicht auch zu Hause zubereiten. Diese Masken können für jeden Hauttyp eingesetzt werden und helfen, der Haut Feuchtigkeit zurückzugeben und Pickel und Mitesser zu bekämpfen. Im Sommer können Sie den hohen Wassergehalt und die erfrischende Wirkung von Gurkenscheiben nutzen, um Schmerzen bei Sonnenbränden zu lindern.

Der Verzehr von Gurken hilft Ihrem Körper, überschüssige Säuren abzubauen. Durch einen gesunden Level an Säure in Ihrem Körper werden Sie vor Krankheiten wie Rheuma oder Gicht geschützt.

Gurken wirken entwässernd und helfen somit, eventuelle Schwellungen in den Füßen oder Beinen zu lindern. Für Diabetes-Patienten ist der Verzehr von Gurken besonders gut geeignet, da ihre Inhaltsstoffe die Senkung des Blutzuckerspiegels unterstützen.

Salz durch gesunde Gewürze ersetzen

Der menschliche Körper braucht Salz zum Überleben. Die im Salz enthaltene Mischung aus Kaliumionen und Natriumionen ist wichtig für die menschliche Verdauung und den Aufbau der Knochen. Salz kann den menschlichen Körper schädigen, wenn zu viel davon aufgenommen wird. Empfohlen sind bis zu sechs Gramm Salz pro Tag. Viele Menschen nehmen aber mehr Salz durch die tägliche Nahrung auf.

In unserem schnelllebigen Alltagsleben ernähren wir uns häufig von Fertiggerichten, die wiederum sehr salzhaltig sind. In Deutschland gibt es für die Zugabe von Salz in Lebensmittel noch keine Grenzwerte. Zu viel Salz kann aber unter anderem Krankheiten wie den Bluthochdruck auslösen. Wenn Sie in Ihrem Alltag anstatt zu Salz öfter zu anderen Würzmitteln greifen, können Sie Erkrankungen leicht vorbeugen.

10 Tipps zum gesunden Würzen

  • Ändern Sie Gewohnheiten beim Essen, ersetzen Sie den Salzstreuer auf dem Esstisch durch Gewürzmischungen.
  • Kaufen Sie Gewürzsalz oder Kräutersalz anstatt Kochsalz. Gewürze und Kräuter haben genug Eigengeschmack und sind daher mit nur wenig Salz gemischt.
  • Ersetzen Sie Fertiggerichte durch eigenes Kochen. So können Sie die Zutaten, die Sie zu sich nehmen selber bestimmen.
  • Kartoffeln schmecken auch ohne Salz. Sollten Sie aber nicht ganz auf die Gewürze verzichten wollen, ersetzen Sie das Salz durch Pfeffer, Olivenöl oder Rosmarin.
  • Gemüse können Sie mit etwas Fett dünsten, das verstärkt den Geschmack.
  • Fertige Gerichte können Sie mit frischen Kräutern würzen und erst danach ein wenig Salz hinzufügen. Gewürze wie Liebstöckel oder Maggikraut eignen sich hervorragend, um einen intensiven Geschmack zu erzielen.
  • Verzichten Sie auf die Zugabe von Salz in Salatsoßen. Verwenden Sie lieber Knoblauch, Pflanzenöle oder würzigen Essig.
  • Wenn Sie Brot selber backen oder Pizzateig herstellen, können Sie durch die Verwendung von Pizzakräutern und Brotgewürzen die Menge an Salz, die Sie zugeben müssen, halbieren.
  • Verpacken Sie Gewürze wie Wacholderbeeren oder Lorbeerblätter in einen Teebeutel und geben Sie diesen gleich zu Anfang des Kochens mit in den Topf. Durch den Teebeutel können Sie die Gewürze am Ende leicht entnehmen und erreichen einen intensiven Geschmack.
  • Gerebelte Kräuter können Sie vor dem Würzen zwischen den Fingern zerreiben, so entfalten die Kräuter ihren Geschmack noch intensiver.

Kräuter und Gewürze bereichern frisch gekochte Mahlzeiten ungemein. Zusätzlich enthalten Sie noch Inhaltsstoffe, die Ihre Gesundheit fördern. Meerrettich oder Nelken bringen die Produktion Ihrer Magensäfte in Schwung. Knoblauch, Basilikum oder Chili fördert die Verdauung. Und Kümmel, Koriander oder Fenchel helfen Ihnen, Blähungen zu mildern.

Anfangs erfordert die Regulierung von Salz und das regelmäßige selber Kochen natürlich eine gewisse Bereitschaft zum Umdenken. Aber Ihre Geschmacksnerven werden sich innerhalb weniger Wochen an die neue Würze gewöhnen. Und wenn Sie es erst einmal gewohnt sind, anstatt Fertiggerichte, eigene, frische Mahlzeiten zu sich zu nehmen, werden Sie merken, dass Frische viel besser schmeckt.

Die Wirkung von Ginseng auf Körper und Geist

In Asien zählt Ginseng zu den Heilmitteln und wird bei einer Vielzahl von Beschwerden verwendet. Traditionell wird die Ginseng-Wurzel zur Stressbewältigung, Stärkung des Immunsystems und gegen Müdigkeit eingesetzt. Ginseng soll auch eine positive Wirkung in der Bekämpfung von Erkältungen haben und zusätzlich zur Erholung nach einer Krankheit helfen.

In der westlichen Welt wurde durch Labortests festgestellt, dass die im Ginseng enthaltenen Wirkstoffe, wie z. B. die Ginsenosiden, unter anderem den Zuckerspiegel im Blut absenken, die Abwehrkräfte stärken, den Kreislauf anregen und Entzündungen hemmen. Die meisten Studien beruhen aber auf Zellforschung und Tiermodellen, dadurch konnte eine vollständige, positive Wirkung auf den Menschen noch nicht bewiesen werden.

Um eine positive Wirkung auf Ihre Gesundheit zu haben, müssen Sie Ginseng mehrere Wochen verwenden. Die Wirkstoffe der Wurzel brauchen etwas Zeit, um die Heilkräfte Ihres Körpers zu unterstützen und zu stärken.

Ginseng bei Alzheimer

Die Wirkung der Inhaltsstoffe auf Alzheimerpatienten ist ein Hauptgebiet der Ginsengforschung. Da sich die Forschung aber hauptsächlich auf Versuchen an Tieren und Zellen begrenzt, ist die Wirksamkeit für den Menschen noch nicht belegt worden. Dennoch wurde herausgefunden, dass die Inhaltsstoffe des Ginsengs die Aß-Proteine der Alzheimer-Erkrankung im Wachstum hemmen und ihre Zerstörung begünstigen. Die Aß-Proteine führen bei einer Alzheimer-Erkrankung zu der Bildung von Plaque und zu einem Zellsterben. Bei Versuchen an Tieren hat sich gezeigt, dass die Wirkstoffe des Ginseng das Absterben von Neuronen hemmt, während sich neue Neuronenverbindungen bilden können, da das Nervenwachstum gefördert wird.

Ginseng bei Unfruchtbarkeit, Erektionsstörungen und für die Potenz

Auch im Gebiet der menschlichen Sexualität und Fortpflanzung, wurden mit Ginseng bisher nur Ergebnisse bei Versuchen mit Tieren erzielt. Dabei ist das wissenschaftliche Vorgehen zur Erforschung der Wirkung von Ginseng auf die Beweglichkeit und Anzahl der männlichen Spermien bisher unzureichend und bieten keine zuverlässigen Aussagen. Es konnte aber erforscht werden, dass Ginseng in Tierversuchen die Erweiterung der Blutgefäße bewirkt, indem der Botenstoff Stickstoffmonoxid im Schwellkörper freigesetzt wurde.

Ginseng für das geistige Wohlbefinden

Es gibt auf diesem Gebiet ein paar wenige Studien, die an Menschen durchgeführt wurden. Bei Frauen wurde in einem Versuch herausgefunden, dass die Einnahme von Ginseng hilft, Nachwirkungen von bereits überwundenen Depressionen zu bekämpfen und somit das Wohlbefinden der Seele zu steigern.

Eine weitere Studie an Frauen nach der Menopause hat gezeigt, dass Ginseng zwar nicht gegen eintretende Hitzewallungen hilft, dafür aber für eine optimistischere Stimmung und ein allgemein besseres Wohlbefinden sorgt.

Nebenwirkungen

Bei Diabetes oder hohen Blutdruck dürfen Sie Ginseng nur nach Absprache mit Ihrem Arzt einnehmen. Da die Inhaltsstoffe des Ginsengs die Blutgerinnung verändern können, sollten Sie besonders vorsichtig sein, wenn Sie bereits Blut verdünnende Medikamente einnehmen. Die Ginsengknolle verstärkt außerdem die Effekte, die koffeinhaltige Getränke wie Cola oder Kaffee auf den Körper haben.

Nur wenige Studien stehen im Bereich Wirkung von Ginseng auf das geistige Wohlbefinden zur Verfügung. Auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat für Ginseng bisher keinerlei belegbare Studien, um eine fest bewiesene, positive Wirkung auf die Gesundheit oder Genesung von gesunden oder kranken Menschen nachzuweisen.

Die heilende Kraft von Grüntee

Grüner Tee ist gut für Ihre Gesundheit. Wegen seiner zahlreichen guten Eigenschaften sollten Sie grünen Tee fest in Ihren täglichen Ernährungsplan einplanen. Die Senkung des Krebsrisikos durch Grüntee ist allerdings noch nicht eindeutig bewiesen. Dazu mehr am Ende dieses Artikels.

Gesund für Ihre Zähne

Grüner Tee fördert die Gesundheit Ihrer Zähne und Ihres Zahnfleischs. Der grüne Tee enthält aromatische Verbindungen, sogenannte Teepolyphenole, die Kariesbakterien abtöten. Die aromatischen Verbindungen im grünen Tee bekämpfen außerdem die Enzyme, die für die Bildung von Zahnbelag verantwortlich sind. Grüner Tee ist also ein effektives Mittel sowohl gegen Zahnbelag als auch gegen die dem Belag folgenden Zahnschäden.

Gut für Ihre Figur

Studien in der Ernährungsforschung haben gezeigt, dass die im Grüntee enthaltenen Catechine die Fettspeicherung in Ihrem Körper und Ihrer Leber dämpfen. Außerdem fördern Catechine die Wärmebildung der Zellen, was zu einem erhöhten Energieverbrauch im Körper führt. Grüner Tee unterstützt Sie also bei der Kalorienverbrennung.

Senkt Ihren Blutdruck

Mit nur einer Tasse grünem Tee pro Tag senken Sie das Risiko eines Bluthochdrucks. Eine ganze Kanne grüner Tee am Tag senkt das Risiko an Bluthochdruck zu erkranken sogar um die Hälfte. Blutdruck entsteht durch die Produktion von sogenanntem Angiotensin. Der grüne Tee mindert die Angiotensinproduktion, so entsteht erst gar kein Bluthochdruck.

Reich an Vitaminen und Nährstoffen

Grüntee wird, im Gegensatz zu anderen Teesorten wie z. b. Schwarztee, bei der Herstellung nicht gegärt. Das heißt, die Blätter der Teepflanze werden keiner Wärme ausgesetzt und können so ihre wertvollen Mineralien und Vitamine behalten. Das im Grüntee enthaltene Kalium, Natrium und Fluor, so wie die verschiedenen Vitamine, helfen nicht nur Karies vorzubeugen, sondern senken auch Ihr Risiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erleiden.

Grüntee in der Krebsforschung

Viele Menschen glauben, dass grüner Tee bei der Vernichtung von Krebszellen hilft oder Krebserkrankungen gar ganz verhindert. Studien zu diesem Thema konnten allerdings bislang keine eindeutigen Beweise liefern. In Laboruntersuchungen haben die aus dem Grüntee entnommenen Catechine zwar Merkmale aufgewiesen, die eine Wirkung gegen Krebs erahnen lassen, jedoch haben Langzeitbeobachtungen an Menschen, die regelmäßig Grüntee trinken, keine klaren Ergebnisse geliefert.

Eine neue Studie belegt die positive Wirkung von Grüntee

Forscher haben versucht herauszufinden, ob die konsumierte Menge an Grüntee mit einem Krebsrisiko in irgendeiner Weise zusammenhängt. Da diese Studien aber auch die Lebensgewohnheiten der Menschen in Betracht ziehen mussten, konnte nicht ausgeschlossen werden, dass bestimmte Einflüsse im Alltagsleben der Testpersonen zusätzlich zu einem erhöhten Krebsrisiko führten. In aktuellen Studien wurden sämtliche Krebsarten erforscht und dabei wurde festgestellt, dass Menschen, die regelmäßig auch größere Mengen grünen Tee trinken, ein vergleichbar hohes Krebsrisiko aufweisen wie Menschen, die keinen Grüntee trinken. Das gilt auch für die Todesrate, das Trinken oder Nicht-Trinken von Grüntee scheint keinen Einfluss auf die Sterblichkeit durch Krebserkrankungen zu haben.

Um genaue Ergebnisse zu erzielen, müssten sowohl Grünteetrinker als auch Nichttrinker in einer kontrollierten Umgebung, wie z. B. in einer Klinik, untersucht werden. Diese Art Studie ist bisher aber noch nicht durchgeführt worden, da die Testpersonen lange Zeit unter Beobachtung leben müssten.

Grundgedanken und Inhalte der traditionellen chinesischen Medizin

Durch Jahrtausend lange Beobachtung der Natur und Erkenntnis ihrer Wege, ist in China eine ganzheitliche Medizin für Körper und Geist entstanden. Die traditionelle chinesische Medizin umfasst Entspannung für Ihren Geist und Kontrolle über Ihren Körper. Gepaart mit Kräuterheilmitteln und der Ernährungslehre, ergibt sie eine vollständige Heilkunde sowohl gegen Schmerzen, als auch zur Stressbewältigung.

Therapieformen

Die Ernährungslehre (Diätetik)

In der Diätetik ist die Ernährung immer auf Sie als individuellen Menschen abgestimmt. Die traditionelle chinesische Medizin legt nicht generell fest, welche Lebensmittel gesund sind. Der Blickpunkt der Ernährungslehre richtet sich auf die Art, wie Sie Lebensmittel zubereiten sollten, welchen Geschmack – süß, sauer, oder salzig – das Gericht hat und ob es heiß, warm oder kalt serviert wird. Das Jing, also die Bedeutung, die Essen auf Ihre Gedankenwelt und Ihre Lebenseinstellung hat, wird dabei als Ganzes betrachtet.

Die Kräuterheilkunde

Die Kräuterheilkunde, oder auch Kräutermedizin, ist eine Therapie, bei der Arzneimittel verabreicht werden. Diese Medikamente bestehen aus Mineralien, Teilen von Pflanzen und teilweise aus Tierprodukten. Da die traditionelle chinesische Medizin Sie als Menschen im Ganzen wahrnimmt, werden die Mineralien, Pflanzenteile und Tierprodukte miteinander kombiniert, um Ihren ganzen Körper mit einzubeziehen.

Die Akupunktur

Akupunkturnadeln werden in Körperbereichen fixiert, in denen Sie Beschwerden oder Verspannungen spüren. Ziel ist es, mit den Nadeln ganz spezielle Punkte zu stimulieren und so Ihre eigenen inneren Heilkräfte zu aktivieren. Im Einzelnen zählen zur Akupunktur auch Massagen und das Schaben, wo ohne Einsatz von Nadeln gezielt auf bestimmte Körperregionen Einfluss genommen wird.

Die Moxibustion-Akupunktur

Eine Kugel aus getrockneten Blättern des Moxakrauts (Beifuß, Artemisia) wird auf die Akupunkturnadel gesteckt. Die Nadel wird auf der betroffenen Stelle am Körper angebracht und das Kraut abgebrannt. Sie müssen sich aber keine Sorgen machen, denn das Moxakraut wird nur so lange abgebrannt, wie Sie die Wärme ertragen können. Außerdem empfinden die meisten Patienten diese Art der Akupunktur als äußerst angenehm.

Die Massage – Tui Na und An Mo

Anstelle von Nadeln werden bei Tui Na und An Mo die Hände des Masseurs eingesetzt, um durch manuelle Stimulation bestimmte Regionen Ihres Körpers zu reizen und zur Selbstheilung anzuregen. Bei der Tui Na Massage werden die Akupunkturpunkte gezielt mit einbezogen, um durch die Massage den ganzen Organismus zu stimulieren.

Das Schaben der Haut – Gua Sha

Gua Sha ist ein lange bekanntes Hausmittel. Es hilft Ihnen, Schmerzen zu lindern, oder eine Erkältung abzuwehren, wenn diese noch am Anfang steht. Vor dem Schaben wird Ihre Haut eingeölt. Danach wird in regelmäßigen Zügen Ihre Haut geschabt. Das Schaben stärkt die Durchblutung der Haut, dabei färben sich die geschabten Regionen Rot. Diese Röte verblasst wieder ein paar Tage nach der Therapie

Die Bewegungstechnik Qi Gong/Tai Chi

Diese aus der Meditation stammenden Übungen unterstützen die Therapie von Krankheiten. Durch die Bewegungsabläufe und Koordinationsübungen für Ihren Atem, gewinnen Sie innere Ruhe und Entspannung. Der Vorteil von Qi Gong/Tai Chi ist, dass Sie die Übungen bis ins hohe Alter erlernen und ausführen können, da keine besondere körperliche Anstrengung gefordert wird.

Grün – Farbe der Vitalität

Ich kann mich noch gut an die Worte meiner Großeltern erinnern, wenn ich mal wieder in meinem Brokkoli gestochert habe. „Iss dein Gemüse auf, das ist gesund, Kind“. Ich habe das Zeug trotz aller versprochener Gesundheit, einfach nicht gemocht. Dank der Ernährungsforscherin Victoria Boutenko, die mit ihrer Familie 1990 von Russland in die USA umsiedelte, gibt es heute eine wesentlich ansprechendere Methode, um an die wichtigen Vitamine zu kommen.
2004 beobachtete Victoria Boutenko, zwei Gruppen Schimpansen. Während die eine Gruppe in Gefangenschaft lebte und gefüttert wurde, ernährte sich die zweite Gruppe, ganz nach Affenmanier. Bald stellte sie fest, dass die in Gefangenschaft lebenden Tiere, Mangelerscheinungen entwickelten während die Tiere in Freiheit. Vitaler waren. Victoria fand heraus, dass sie wesentlich mehr pflanzliche, grüne Nahrung zu sich nahmen. Da Schimpansen, den Menschen nicht unähnlich sind, ließ sich diese Entdeckung, auch dementsprechend anwenden. Damit schlug die Geburtsstunde für den grünen Smoothie.

Der Inhalt macht’s

Was aber gehört alles in so einen grünen Smoothie? Zu meiner großen Freude, gehört Brokkoli und anderes Wurzelgemüse schon einmal nicht dazu. Dafür aber lauter anderes gesundes Zeug, wie zum Beispiel, Spinat, Mangold, Federkohl, Minze, Dill, Alfalfa-Sprossen oder auch Wildgemüse wie Löwenzahn, Vogelmiere oder Giersch. Selbst die grünen Blätter von Karotten, Radieschen, roter Bete oder Kohlrabi finden ihre Verwendung in grünen Smoothies.

Kombiniert mit Früchten wie Kiwi oder Mango und 100 prozentigem Orangensaft oder Wasser erhält man so einen leckeren vollwertigen Vitamin- und Nährstofflieferanten. In den Blättern von Karotte, Radieschen und Co. steckt der Rekordgehalt an Mineralien, Vitaminen aus der gesamten Pflanze. Die Blätter der Rote Bete enthalten zum Beispiel achtmal so viel Calcium, dreimal so viel Eisen und Magnesium, sechsmal so viel Vitamin C als die Rote-Bete-Knolle selbst. Es wäre also ein großer Fehler, das grüne Blattwerk wegzuwerfen. In den Blättern befindet sich Chlorophyll und Chlorophyll ist lebensnotwendig.

Basen vs. Säuren

Durch unsere (ver)zivilisierten Essgewohnheiten, neigen wir dazu, übersäuert zu sein. Getreide, Fleisch, sogar Milchprodukte, werden von unserem Stoffwechselsystem sauer umgewandelt. Auch viele Obstsorten und Nüsse sind betroffen. Kaffee oder Alkohol, verstärken dies noch. Durch eine Übersäuerung des Darms, werden viele innere Krankheiten die sich auch äußerlich zeigen, aktiv. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Schuppenflechte. Außer äußeren Einflüssen wie Stress kann auch ein übersäuerter Darm der Auslöser sein. Auch dauernde Müdigkeit kann Anzeichen dafür sein, „dass der Darm sauer“ ist.

Blattgrün hingegen ist basisch und hilft unserem Darm dabei, sich zu regenerieren. Nach und nach stellt sich damit ein Gleichgewicht ein und wir fühlen uns besser. Der enorme Chlorophyllgehalt, wirkt wie ein Schutzschild auf unsere Organe. Victoria Boutenko bemerkte dazu sehr treffend: „Chlorophyll versorgt unseren Körper wie eine liebevolle, fürsorgliche Mutter. Es heilt und reinigt all unsere Organe und vernichtet viele unserer inneren Feinde wie etwa krankheitserregende Bakterien, Pilze oder Krebszellen.“

Heilende Hände

Duftende Öle, unter sanftem Druck kreisende Hände, Entspannung pur. Das ist Abhyanga oder auch Ayurveda. Heilung von Körper und Geist, durch Ganzkörpermassage. Jede einzelne der Massagen hat eine andere Wirkweise und dient einem anderen Ziel. Die dabei verwendeten Öle unterstreichen, verstärken und unterstützen deren Wirkung der Massagen.
Je nach Massage und verwendeten Öl, werden sie zum Wellnesserlebnis, oder zur Therapie, zur Entgiftung, Entschlackung oder regen den Stoffwechsel an. Sie reduzieren Schmerzen, fördern die Verdauung und die Durchblutung, verbessern das Hautbild, sie leisten ihren Beitrag zur absoluten mentalen Entspannung.

Die aus dem indischen Raum stammende Heilung, findet vor allem auch in Deutschland immer mehr Anhänger. Die gestresste Hausfrau, der Hochleistungssportler oder der verspannte Börsenmakler, sie alle profitieren von Momenten, in denen sie all ihre Sorgen von sich abfallen lassen können. Der Kopf wird wieder frei und die Kreativität kann wieder fließen. Chakren werden stimuliert – so werden eventuelle Blockaden gelöst.

Für jeden das passende Prinzip

Vor jeder Massage wird eine Kurzdiagnose durchgeführt. Diese dient dazu, herauszufinden, welche Massage-, Druck- oder Streichtechnik oder welches Öl angewendet wird.
Unterschiedliche Öle für unterschiedliche Menschen oder Beschwerden. Es gibt aber nicht nur unterschiedliche Öle, sondern auch verschiedene Massagen. Während die Abhyanga auf oben genannte Wirkung abzielt, ist zum Beispiel die Samvahana sehr gut für Stressabbau in der Schwangerschaft. Das Gewebe wird Dank der tief eindringenden Öle, für die Geburt vorbereitet, Körper und Geist können entspannen.

Die Udvartana, die Kräuterpulvermassage, dient wiederum der Unterstützung beim Abbau von überschüssigem Körpergewebe und der Entschlackung. Anders als bei den anderen beiden Methoden, wird der Körper hier mit festen und schnellen Bewegungen massiert. An Stelle der Öle, wird hier ein Kräuterpulver oder eine Kräuterpaste benutzt. Eine weitere erwähnenswerte Form der Ayurveda, ist die Rückenmassage, bei dieser geht man gezielt gegen Rückenschmerzen, Nervenschmerzen, Wirbelsäulen bzw. Rippenblockaden, Stress und die dadurch entstandenen Verspannungen der Muskeln vor.

Für die Sinne

Den Ölen wird aufgrund ihres Herstellungsverfahrens und ihres Ursprungs, ein großer Teil der heilenden Wirkung zugeschrieben. Unter strenger biologischer Verarbeitung werden auch europäisch heimische Kräuter dafür verwendet. Sesam oder Mandelöl, sowie verschiedene hochwertige Kräuteröle die erwärmt werden und die entspannende Wirkung einer Behandlung, noch mit ihrem aromatischen Duft zu unterstreichen und das ganze so, zu einem unvergesslichen Erlebnis machen werden. Deutschlandweit, gibt es zahlreiche Wellnesshotels, die Ayurveda anbieten. Dazu gehören unter anderem das Wellnesshotel Rundlingsdorf Sagasfeld, das Centrovital Hotel in Berlin, das Yoga Vidia in Horn-Bad Meinberg im Teutoburger Wald und das Indian Forum im Schwarzwald. Ein Urlaub in einem Wellnesshotel welches Ayurveda anbietet, lohnt sich schon alleine dafür.

Inzwischen werden auch Kurse zum Erlernen dieser Praktik angeboten von denen ich aber abraten möchte. Da Ayurveda eine uralte und heute, nur noch in Sri Lanka unverfälscht angewandte Heilmethode ist, sollte man solche Kurse nicht ernst nehmen. Massagen sind stets ein zweischneidiges Schwert und können bei falscher Ausführung, das genaue Gegenteil von Heilung bewirken.

Gesundes Essen – gesunder Körper

Jeder kennt das Sprichwort: Du bist, was du isst! Die meisten interpretieren es für sich passend und dennoch falsch. DU BIST bezieht sich in dem Fall auf unser SEIN und nicht auf unser EGO. Wenn wir also unsere Ernährung betrachten und sie mit dem allgemeinen Gesundheitszustand vergleichen, können wir daraus oft ableiten, wie das Essen bestimmter Dinge, die biochemischen Abläufe im Körper beeinflusst. So beeinträchtigt das Essen von zu viel fettem Fleisch zum Beispiel unsere Gefäße. Das wiederum beeinflusst Herz und Kreislauf. Dagegen wirkt das Essen von Obst und Gemüse oft wie ein Jungbrunnen für unseren Körper. Gehen wir von wissenschaftlichen Studien aus, zeigt allein die Statistik, dass es mehr gesunde Vegetarier gibt als gesunde Fleischesser. Doch ist das auch wirklich so oder liegt es vielmehr daran, dass unsere Essgewohnheiten auch unsere Psyche bestimmen? Vitalstoffe, die wir durch gesunde Ernährung zu uns nehmen, werden von Geist und Körper gebraucht. So funktioniert: Du bist, was du isst.

Entgegen der Statistik

Das soll jetzt natürlich nicht heißen, dass wir auf Fleisch verzichten müssen. Vielmehr kommt es darauf an, in welchem Bewusstsein wir es konsumieren. Beinahe nichts, ist heute mehr schadstofffrei. Um trotzdem auf den Genuss von Fleisch zu kommen, kauft man am besten regional ein. Hofläden und Kleinbauern bieten sich hierzu an. Direkt vor Ort, kann man sich über die Umstände der Haltung und das Futter der Tiere informieren. Gesunde Tiere, bedeuten gesundes Fleisch. Bei Obst Gemüse ist das Gleiche zu beachten, da eingesetzte Pestizide, nicht gerade förderlich für die Gesundheit und damit für unseren Organismus sind. Also auch Vegetarier, leben nicht unbedingt gesünder wenn sie sich nicht darüber informieren, woher ihr Essen stammt. Bauernmärkte und Selbstanbau bieten sich hier an. Kleinbauern werden dadurch unterstützt und es uns danken. Leider ist es tatsächlich so, dass gesundes Essen und industrielle Marktwirtschaft, nicht Hand in Hand gehen. Viele Krankheiten werden durch Zusatzmittel in Fleisch meist erst hervorgerufen oder verstärkt.

Wissen was drin ist

Jedem sollte es selbst überlassen sein, was und wie viel er konsumiert. Ein bewusster Umgang mit uns selbst und unserer Gesundheit, ist jedoch in jedem Fall wichtig. Chronische Krankheiten wie Diabetes, Alzheimer, Herzkrankheiten und erhöhter Blutdruck sowie Gelenkerkrankungen sind meist auf falsche Ernährung zurückzuführen. Industriell verarbeitete Nahrungsmittel, enthalten kaum Vitalstoffe oder Mikronährstoffe. Dafür sind sie vollgestopft mit isolierten Kohlenhydraten, Zucker und minderwertigen Fetten. Dieser Mangel führt zur Ausschüttung von chemischen Botenstoffen, welche gleichsam durch chronische Entzündungen freigesetzt werden. Diese resultieren nicht selten, aus einer mangelhaften Ernährung.
In einer schwedischen Studie an der Universität in Lund, wurden Testpersonen im Alter zwischen 50 und 75.30 Tage lang mit gesunder, ballaststoffreicher Nahrung wie Fisch, Mandeln, Nüssen, Haferflocken, Heidelbeeren und Vollkornbrot versorgt. Die Ergebnisse waren verblüffend, denn bei allen Mitgliedern des Tests stellte sich eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustandes ein, wie danach entnommene Blutproben verrieten.

Mein Fazit: Nur ausgewogen ist gesund!