Linderung von Beschwerden durch Wickel

Sie können sich bestimmt noch daran erinnern, wie Ihre Großmutter oder Ihre Mutter, Ihnen Wickel um die Knöchel gelegt hat, wenn Sie als Kind Fieber hatten. „Um das Fieber aus dem Körper zu ziehen“, wurde Ihnen dann wahrscheinlich mitgeteilt. Die Behandlung zu Hause mit Wickeln ist eine jahrhundertealte Tradition, die leider in den letzten paar Jahrzehnten etwas in Vergessenheit geraten ist. Viele Menschen greifen lieber schnell zu chemisch erzeugten Pillen, anstatt sich über die Heilkräfte, der Wickel zu informieren. Dabei können Wickel gegen viele unterschiedliche Beschwerden helfen.

Bei Fieber

Wie anfangs erwähnt, helfen Wickel bei Fieber, aber auch bei Entzündungen am Körper. Verwenden Sie kalte Wickel bei hohem Fieber und wickeln Sie diese um Knöchel und Beine. Entzündete Körperstellen sind rötlich, geschwollen und fühlen sich heiß an. Legen Sie auch hier einen kalten Wickel auf, so wird überschüssige Wärme an den betroffenen Stellen abgebaut. Kalte Wickel sorgen dafür, dass sich Ihre Blutgefäße zusammenziehen, Nerven werden durch die Kühlung betäubt, so dass der pochende Schmerz an den entzündeten Stellen nachlassen kann.

Bei Durchblutungsstörungen, Unterleibsschmerzen und Blähungen

Benutzen Sie hier heiße Wickel. Die Hitze entkrampft Ihren Körper und sorgt bei Unterleibsschmerzen z. B. während der Periode und Blähungen für die Förderung der Durchblutung. Heiße Wickel sind daher auch für die Verwendung an verspannten Muskeln geeignet.

Bei Entzündungen

Erleichterung für entzündete Stellen verschaffen Quarkwickel. Um einen Quarkwickel herzustellen, geben Sie, je nach Bedarf einen oder mehrere Esslöffel Speisequark auf ein Leinentuch oder Baumwolltuch. Sie können den Quark auch direkt auf die betroffene Stelle auftragen. Achten Sie darauf, dass der Quark zwar gekühlt, aber nicht zu kalt ist. Der Quark zieht die Hitze aus der schmerzenden Stelle und spendet dem Körper Feuchtigkeit. Quarkwickel helfen Schmerzen in verstauchten Knöcheln zu lindern, können auch am Rücken angelegt werden, um Schmerzen durch einen verklemmten Ischias-Nerv zu lindern. Im Sommer lindern Quarkwickel das brennen bei leichtem Sonnenbrand oder Mückenstichen.

Bei Ohrenschmerzen

Besonders wenn Ohrenschmerzen nachts oder am Wochenende auftreten, ist ein Arzt nicht gleich greifbar. Hier können Sie Erste Hilfe leisten und die Schmerzen lindern, indem Sie kleine Zwiebelsäckchen bilden. Zwiebeln haben eine antibakterielle Wirkung und haben somit schnell eine lindernde Wirkung, wenn Sie auf das kranke Ohr gelegt werden. Um ein Zwiebelsäckchen herzustellen, schneiden Sie eine Zwiebel in kleine Würfel und geben Sie diese in ein Baumwolltuch. Bedecken Sie anschließend das schmerzende Ohr komplett mit diesem Tuch. Achten Sie darauf, dass der Zwiebelsack nicht zu kalt ist, ansonsten können Sie noch eine Wärmflasche oben drauflegen. Der Wickel muss eine halbe bis ganze Stunde einwirken und kann mehrmals am Tag erneuert werden.

Bei Husten und Schnupfen

Senfwickel helfen bei den ersten Anzeichen einer Erkältung, die Beschwerden zu lindern. Sie können ungefähr vier Esslöffel Senfmehl in warmem Wasser auflösen und die Substanz anschließend auf ein Leinen oder Baumwolltuch auftragen. Legen Sie sich das Tuch auf die Brust, halten Sie die Brust warm und lassen Sie den Wickel ca. eine viertel Stunde einwirken. Ein weiterer guter Hustenlöser sind Wickel aus Lavendelöl.

Massagen lindern Rheumaschmerzen

Wer an Rheuma leidet weiß, welche Schmerzen und Beeinträchtigungen täglich durch die Krankheit in Kauf genommen werden müssen. Als Folge verspüren Sie negative Emotionen wie einen Verlust von Lebensfreude oder Appetitlosigkeit. Die Schmerzen in den Gelenken lassen normale Bewegungsabläufe im Alltag oft nicht zu und können zu Depressionen führen. Rheuma hat auch zur Folge, dass Sie sich oft müde und schlaff fühlen und am liebsten stundenlang nur Schlafen möchten.

Welchen Ursachen für rheumatische Erkrankungen gibt es?

Dabei ist Rheuma nicht nur eine Erkrankung, die ältere Menschen mit Verschleißerscheinungen in den Gelenken betrifft. Auch jüngere Menschen können davon betroffen sein. Das sogenannte entzündliche Rheuma tritt auch schon in den frühen Lebensjahren auf und führt zu erheblichen Einschränkungen im alltäglichen Leben.

Für beide Arten des Rheumas empfiehlt es sich, den Hausarzt oder Rheumatologen um eine Verschreibung von Massagen zu bitten. Massagen hinterlassen nicht nur ein entspannendes Gefühl, sie fördern auch die Durchblutung in den behandelten Bereichen. Die steifen Gelenke, die das Rheuma verursacht, können gezielt massiert werden, um eine Linderung herbeizuführen. Die Muskeln werden gelockert und die Gelenke können dadurch wieder besser bewegt werden. Durch die wohltuende Massage kommt auch ein Stück Lebensfreude zurück. Empfohlen werden ungefähr ein bis zwei Massagen die Woche, wenn Sie sich also in Ihrem Alltag auf diese Termine freuen können, haben Sie sich schon ein Stück Lebenslust zurückgeholt.

Sollten Sie Verspannungen empfinden oder Lähmungen in Ihrer Muskulatur bemerken, wird Ihnen die Massage helfen, diese Verspannungen zu lösen und Ihre Gliedmaßen werden beweglicher.

Welche Maßnahmen versprechen effektive Linderung?

Durch regelmäßige Massagen werden Entzündungen der Gelenke verringert und dadurch die Schmerzen gelindert. Ein weiterer Vorteil der Massagetherapie bei Rheuma ist, dass die gezielte Stimulation der Muskeln und Gelenke Ihre Koordination verbessert und Ihnen dadurch zu einer freieren Beweglichkeit und mehr Kraft verhilft.

Die Ayurveda Therapie bietet verschiedene Arten der Massagen für Rheumapatienten an. Sie haben die Möglichkeit durch ayurvedische Ölmassagen, Honigmassagen oder Kräutermassagen positiv auf Ihren Körper einzuwirken. Zusätzlich zu der wohltuenden Massage wirken diese Öle oder Kräuter auch beruhigend auf Ihren Geist und Ihre Seele. Das ist wichtig für Ihre Psyche, wenn Sie jeden Tag mit den Folgeerscheinungen des Rheumas fertig werden müssen. Bei der Ayurveda wird die Behandlung durch einen Ayurvedaarzt direkt auf die kranken Stellen Ihres Körpers abgestimmt.

Sollten Sie sich bereits einer Bewegungstherapie unterziehen, fragen Sie Ihren Arzt, ob diese Therapie mit regelmäßiger Massagebehandlung kombiniert werden kann. Dies wird oft gemacht, denn Massagen lockern die Muskeln und unterstützen somit die Bewegungstherapie.

Bei Vorerkrankungen sind Massagen nicht ratsam

Bei schweren Gelenkentzündungen dürfen Sie nicht massiert werden, da die Massage hier die Entzündung nicht verringert, sondern dem geschädigten Gelenk eher schadet. Auch wenn Sie an Gerinnungsstörungen oder einer Hautinfektion leiden, ist die Massage als Therapieform auszuschließen. Das gleiche gilt für Patienten mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Sind diese Vorerkrankungen bei Ihnen ausgeschlossen, sollten Sie Ihren Arzt auf jeden Fall mit Nachdruck um eine Massagetherapie bitten. Zusätzlich zu Ihrer Bewegungsfähigkeit im Alltag steigern Sie damit auch Ihr geistiges Wohlbefinden, was für ein erfolgreiches tägliches Leben ebenso wichtig ist.

Entspannung durch Musik

Musik hilft Ihnen innere Gefühle zu verarbeiten, die Sie der Außenwelt nur schwer vermitteln können oder vielleicht lieber ganz für sich behalten. Besonders wenn Sie zu den introvertierten Menschen gehören, denen es schwerfällt, aus sich rauszugehen, werden Sie durch die beruhigende Wirkung von Musik Ihre Seele stärken können. Musik bereitet Sie mental auf wichtige Aufgaben vor und baut inneren Stress nach einem langen Arbeitstag ab.

Um Stress abzubauen, sollte die Musik, die Sie hören, einen klangvollen, langsamen Rhythmus haben. Der gleichmäßige Takt wirkt sich beruhigend auf Ihren Geist aus und verlangsamt Ihren Herzschlag. Besonders zu empfehlen ist hier klassische Musik, da diese keinen störenden Gesang beinhaltet, der Ihre Meditation durch schnellere oder lautere Stellen unterbricht.

Empfehlungen für Entspannungsmusik

Mindfulness Relaxing Music for Stress Relief. Soothing Instrumental Background Music for any Purpose, drei Stunden Entspannungsmusik.

8 HOURS of Relaxing Music – Meditation, Sleep, Spa, Study, Zen
Über acht Stunden Entspannung durch gleichmäßige Klänge.

Auch klassische Musik hilft Ihnen, Ihre Lebensgeister zu beruhigen und in eine tiefe Meditation einzutauchen.

Sie können es zudem versuchen mit…

K.581 Clarinet Quintet in A 2nd mov. Larghetto von Mozart. Ein sechs Minuten langes Stück für Ihre innere Ruhe.

BWV 1056 in a minor, Largo, Arioso von Bach, etwas mehr als vier Minuten lang.

Von Vivaldi gibt es ein etwa zweieinhalb Minuten langes Stück namens Largo, das auch zum Vergessen der Alltagssorgen einlädt.

Wissenschaftler empfehlen

Die Neurowissenschaft hat sogar eine Studie präsentiert, wonach bestimmte Musikstücke, Ihre innere Unruhe und Ängste um bis zu 65 % reduzieren können. Zu den gewählten Stücken gehören z. B.:

Weightless von Marconi Union.

Electra von Airstream

Watermark von Enya

Die vollständige Liste, sowie Informationen zur Studie finden Sie in Englisch: https://www.inc.com/melanie-curtin/neuroscience-says-listening-to-this-one-song-reduces-anxiety-by-up-to-65-percent.html

Die heilenden Töne der Musik helfen Ihnen unterdrückte oder unentdeckte Gefühle tief in Ihrem Inneren zu entdecken, die Ihnen bisher verborgen geblieben sind. Eingefahrene Denkweisen oder Denkstrukturen können Sie durch die Meditation zu den Klängen eines beruhigenden Musikstückes erkennen und durchbrechen. Sie werden tief in Ihr Inneres eindringen, neue Erkenntnisse gewinnen und neue Kraft schöpfen.

Was bewirkt die Musik?

Musik hilft Ihnen, Erlebnisse aus der Vergangenheit zu verarbeiten und Depressionen zu überwinden. Dazu gehört auch, dass Sie sehr nachdenklich werden dürfen und auch durchaus weinen dürfen. All dies ist Teil der Reise zu Ihrem inneren Selbst. Wenn Sie regelmäßig zu Musik entspannen, haben Sie eine gute Chance, auch tagsüber zu einer ausgeglichenen Persönlichkeit zu werden und sich von Stress nicht so schnell überrumpeln zu lassen.

Und auch wenn Sie einmal die Lust verspüren mitzusingen, wirkt sich das positiv auf Ihre innere Stärke aus. Ob im Auto oder unter der Dusche, das laute Mitsingen zu Ihrem Lieblingstitel wird Ihnen helfen, Schwierigkeiten klarer zu definieren und gibt Ihnen Kraft, Dinge entschlossen anzugehen.

Naturheilkunde hilft bei Volkskrankheiten

Zu den Volkskrankheiten in unserer heutigen modernen Gesellschaft gehören unter anderem Bluthochdruck, Diabetes, Herzinfarkt und der Schlaganfall. In vielen Fällen werden diese Krankheiten durch unseren täglichen Lebensstil ausgelöst. Es gibt Wege, gesund zu leben, um einen Ausbruch dieser typischen Krankheiten der Wohlstandsgesellschaft so gut wie möglich entgegenzuwirken, ohne zu chemischen Mitteln zu greifen. Aber auch, wenn Sie bereits erkrankt sind, haben Sie immer noch zahlreiche Möglichkeiten, durch Änderung Ihres Lebensstils, eine Verbesserung Ihrer Gesundheit herbeizuführen. Wenn Sie bereits Medikamente nehmen, können Sie die Schulmedizin durch die Naturheilkunde auf Ihrem Weg zur Besserung unterstützen.

Bei hohem Blutdruck

Hoher Blutdruck kann vererbt werden. Häufig wird er aber verursacht durch einen Mangel an Bewegung, Übergewicht, Stress und falsche Bewegung. Eine Möglichkeit, den Blutdruck unter Kontrolle zu bringen ist, Ihre Ernährung umzustellen. Versuchen Sie sich vegetarisch oder vegan zu ernähren. Wenn Sie weniger oder kein Fleisch essen und dafür mehr Soja, wird das Sojaeiweiß helfen, Ihren Blutdruck zu senken. Auf den Verzehr von Milch und Käse sollten Sie einschränken, da beides sehr fetthaltig ist.

Auch mit sogenannten Superfoods helfen Sie Ihrem Körper, den Blutdruck zu regulieren. Superfoods sind nitrathaltige Gemüsesorten wie z. B. Rucola oder Spinat. Ergänzend gehören auch Pistazien, Walnüsse und geschrotete Leinsamen zu den Superfoods. Empfohlen wird jeden Tag eines dieser Superfood Sorten zu verzehren, um einen gesunden Effekt zu erzielen.

Bei Diabetes

Die Naturheilkunde bietet bei Diabetes eine Vielzahl an Möglichkeiten, um mit der Krankheit besser leben zu können.

Folgende Naturheilkundemittel werden bei der Diabetes Erkrankung empfohlen:

  • Vegane Ernährung zur Verbesserung der Blutzuckerregulation
  • Heilfasten verbessert die Blutwerte und hilft, die körpereigenen Hormone wieder in den Normalbereich zu bringen.
  • Wählen Sie regelmäßig einen Tag, an dem Sie nur Haferflocken/Haferbrei essen. Haferflocken senken den Blutzuckerspiegel.
  • Nehmen Sie täglich Hülsenfrüchte, z. B. Bohnen oder Linsen, zu sich. Hülsenfrüchte verbessern die Blutzuckerregulation.
  • Der Aderlass wird empfohlen für Diabetes Patienten mit einer Fettleber. Der Aderlass erhöht die Wirkung des Insulins und senkt den Blutdruck.

Wenn Sie an Diabetes leiden, sollten Sie sich intensiv mit der Naturheilkunde auseinandersetzen. In der Vergangenheit wurde durch Studien immer wieder bewiesen, welch vielfältige Möglichkeiten die Naturheilkunde besitzt, um Diabetes-Beschwerden zu lindern.

Bei Magen- und Darmbeschwerden

Ist Ihr Darm entzündet oder liegen andere Magen-Darm-Beschwerden vor, können Sie Ihren Organen mit dem regelmäßigen Trinken von Melissentee, Kümmeltee, Kamillentee oder Fencheltee helfen. Zusätzlich helfen bei Entzündungen und Beschwerden auch das Gelbwurzgewürz, Flohsamenschalen oder Leinsamenschleim.

Das Heilfasten hilft, Magen und Darm zu entlasten. Es hat einen entzündungshemmenden Effekt und die Fastentage werden Ihnen helfen, danach direkt auf eine pflanzen basierte Ernährung umzusteigen, die Ihren Verdauungstrakt auf lange Sicht entlastet.

Bei Depressionen

Heilkräuter wie das Johanneskraut unterstützen Sie bei der Überwindung von Depressionen. Sie sollten aber auch ayurvedische Behandlungen in Betracht ziehen, wie z. B. Massagen. Die heilenden Hände lösen Verspannungen, stimulieren Ihren Körper und Ihren Geist. Zudem werden die angenehmen Gerüche der Ayurveda-Öle und Kräuter Ihre Seele beruhigen, damit Sie wieder klarer denken können.

Zuckerersatzstoffe

Zucker macht schnell süchtig und ist nicht nur in Süßgetränken wie Cola oder Orangensaft enthalten, sondern auch in unseren alltäglichen Speisen. Die Summe des Zuckerkonsums ist durch unsere Essgewohnheiten in den letzten Jahrzehnten drastisch gestiegen. Zu viel Zucker schadet aber nicht nur den Zähnen, sondern dem ganzen Körper. Gute, für den Körper schonendere, Alternativen zum Haushaltszucker bieten die drei im Folgenden beschriebenen Zuckerzusatzstoffe.

Stevia

Stevia ist wohl der bei uns bekannteste Ersatz für Zucker. Die Pflanze Stevia kommt aus dem südamerikanischen Raum und wird dort schon seit Jahrhunderten zum Versüßen von Gerichten verwendet. Der in Stevia enthaltene Süßstoff, der zum Süßen von Lebensmitteln aus der Pflanze gewonnen wird, ist ungefähr 300-mal stärker als beim normalen Zucker.

Stevia hat keine negativen Auswirkungen auf den Zuckerspiegel im Blut und ist daher gut für Diabetiker geeignet. Stevia enthält keine Kalorien und kann deshalb auch zu Diätzwecken eingesetzt werden. Außerdem verursacht Stevia kein Karies und ist somit unschädlich für Ihre Zähne.

In Deutschland ist die Zugabe von Stevia in der Lebensmittelherstellung streng geregelt und erst seit wenigen Jahren erlaubt. Trotz seiner guten Eigenschaften sollten Sie Stevia nur in der empfohlenen Höchstmenge konsumieren, damit Sie Ihrer Gesundheit nicht schaden.

Xylit

Xylit wird in einer geringen Menge sowohl im menschlichen Körper durch die Leber produziert, als auch in verschiedenen Gemüse- und Obstsorten. Xylit ist eine Art Alkohol, der aus dem Zucker entsteht. Xylit hat nur ungefähr die Hälfte an Kalorien im Vergleich zum Haushaltszucker, liegt aber in der Süßkraft fast gleichauf.

Xylit eignet sich durch seine Hitzebeständigkeit gut zum Kochen oder Backen. Da der Geschmack dem des Haushaltszuckers sehr ähnelt, können Sie Xylit beim Kochen oder Backen in der vorgegebenen Menge wie bei normalem Zucker dosieren.

Als Lebensmittelzusatz ist Xylit in der EU erlaubt und wird bereits bei der Herstellung von Süßigkeiten wie z. B. Schokolade oder Kaugummis als Zuckerersatzstoff eingesetzt. Übermäßigen Konsum sollten Sie vermeiden, da dieser zu Durchfall führen kann. Sollten Sie Haustiere haben, achten Sie darauf, dass die Tiere nicht mit dem Xylit in Kontakt kommen, denn der Stoff hat auf manche Tiere eine toxische Wirkung.

Erythrit

Wie das Xylit, gehört auch Erythrit zu den sogenannten Zuckeralkoholen. Erythrit kommt in Weintrauben, Honig, Melonen und anderen Früchten vor. Erythrit ist in der EU uneingeschränkt zugelassen und wird als Zuckerzusatz in Lebensmitteln bereits von der Nahrungsmittelindustrie genutzt. Erythrit hat ungefähr drei Viertel der Süße des normalen Hauszuckers und enthält einen leichten Fruchtgeschmack.

Im Gegensatz zu Xylit, ist Erythrit besser verträglich für den Körper und verursacht seltener Durchfall. Das liegt daran, dass beim Verzehr von Erythrit nur ungefähr 10 % des Stoffes in die Verdauung aufgenommen werden. Die restlichen 90 % werden schon vorher über die Nieren ausgeschieden.

Studien haben gezeigt, dass Erythrit besonders geeignet ist, wenn Sie an Laktoseintoleranz oder Fruktoseintoleranz leiden. Erythrit wird nämlich nicht in den menschlichen Stoffwechsel mit aufgenommen und hat somit keinen Einfluss auf Ihren Glukosespiegel oder den Insulinspiegel. Auch Erythrit ist deshalb gut für Diabetiker geeignet.

Gurken sind gut für Ihre Gesundheit

Gurken sind sowohl als leichter Snack für zwischendurch als auch als Beilage zum Hauptgericht geeignet. Gurken beinhalten eine große Auswahl an Vitaminen und Mineralstoffe, die Ihrem Körper gut tun und Sie fit halten.

Gurken stärken Ihr Herz-Kreislauf-System

Die in Gurken enthaltenen Vitamine B1, B5 und B7 helfen Ihnen, Stress zu bekämpfen und Ängste besser zu überwinden.

Das in Gurken enthaltene Kalium wirkt blutdrucksenkend und feuert außerdem die Übertragung der Nervenimpulse an. Beides hat eine positive Auswirkung auf Ihr Herz.

Gurken hemmen die Entstehung von Entzündungen im Körper. Forscher haben herausgefunden, dass Enzyme, die für Entzündungen verantwortlich sind, von Gurkenextrakten in ihrer Entstehung beeinträchtigt werden.

Gurken enthalten reichlich Betakarotin und Vitamin C, die beide eine antioxidante Wirkung auf Ihren Körper hat. Diese Eigenschaft senkt das Risiko, an einem Herzleiden zu erkranken.

Gurken fördern die Fitness

Auch das Gehirn wird durch das Verzehren von Gurken fit gehalten. Gurken enthalten Inhaltsstoffe, die sich positiv auf die Gesundheit Ihres Gehirns auswirken. Außerdem sollen sie Nervenzellen länger jung halten und die Gedächtnisleistung steigern.

Der hohe Wassergehalt in den Gurken ist gut für Sie, wenn Sie dazu neigen zu wenig Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Gurken sind wahre Durstlöscher und zählen dazu noch zu den Lebensmitteln mit der geringsten Anzahl an Kalorien.

Gurken unterstützen Ihre Verdauung. Durch ihren hohen Wassergehalt und den reichlich vorhandenen Ballaststoffen bringen Gurken wesentliche Voraussetzungen mit, um Ihrem Magen-Darm-Trakt bei der Verdauung zu helfen.

Sollten Sie an Mundgeruch leiden, oder auch sonst auf frischen Atem achten, sind Gurken genau das richtige Lebensmittel für Sie. Bakterien im Mund, die üble Gerüche erzeugen, können bekämpft werden, indem Sie eine Gurkenscheibe an Ihren Gaumen halten. In der Ayurvedalehre wird der Verzehr von Gurken als Hilfe eingestuft, um überflüssige Wärme aus dem Magen zu beseitigen. Zu viel Wärme im Magen kann zu schlechtem Atem führen.

Da Gurken sehr wenige Kalorien enthalten, dafür aber umso nährstoffreicher sind, machen sie satt, ohne zu beschweren. Gurken erzeugen ein Sättigungsgefühl, ohne dass Sie an einem Völlegefühl leiden oder ein schlechtes Gewissen haben müssen. Gurken sind wahre Schlankmacher, die ein besseres Körpergefühl hervorrufen und die Kilos auf der Waage purzeln lassen.

Krankheiten vorbeugen und lindern

Selbst im Wellnessbereich können Gurken eingesetzt werden, um Ihre Haut zu erfrischen. Gurkenmasken können Sie leicht auch zu Hause zubereiten. Diese Masken können für jeden Hauttyp eingesetzt werden und helfen, der Haut Feuchtigkeit zurückzugeben und Pickel und Mitesser zu bekämpfen. Im Sommer können Sie den hohen Wassergehalt und die erfrischende Wirkung von Gurkenscheiben nutzen, um Schmerzen bei Sonnenbränden zu lindern.

Der Verzehr von Gurken hilft Ihrem Körper, überschüssige Säuren abzubauen. Durch einen gesunden Level an Säure in Ihrem Körper werden Sie vor Krankheiten wie Rheuma oder Gicht geschützt.

Gurken wirken entwässernd und helfen somit, eventuelle Schwellungen in den Füßen oder Beinen zu lindern. Für Diabetes-Patienten ist der Verzehr von Gurken besonders gut geeignet, da ihre Inhaltsstoffe die Senkung des Blutzuckerspiegels unterstützen.

Salz durch gesunde Gewürze ersetzen

Der menschliche Körper braucht Salz zum Überleben. Die im Salz enthaltene Mischung aus Kaliumionen und Natriumionen ist wichtig für die menschliche Verdauung und den Aufbau der Knochen. Salz kann den menschlichen Körper schädigen, wenn zu viel davon aufgenommen wird. Empfohlen sind bis zu sechs Gramm Salz pro Tag. Viele Menschen nehmen aber mehr Salz durch die tägliche Nahrung auf.

In unserem schnelllebigen Alltagsleben ernähren wir uns häufig von Fertiggerichten, die wiederum sehr salzhaltig sind. In Deutschland gibt es für die Zugabe von Salz in Lebensmittel noch keine Grenzwerte. Zu viel Salz kann aber unter anderem Krankheiten wie den Bluthochdruck auslösen. Wenn Sie in Ihrem Alltag anstatt zu Salz öfter zu anderen Würzmitteln greifen, können Sie Erkrankungen leicht vorbeugen.

10 Tipps zum gesunden Würzen

  • Ändern Sie Gewohnheiten beim Essen, ersetzen Sie den Salzstreuer auf dem Esstisch durch Gewürzmischungen.
  • Kaufen Sie Gewürzsalz oder Kräutersalz anstatt Kochsalz. Gewürze und Kräuter haben genug Eigengeschmack und sind daher mit nur wenig Salz gemischt.
  • Ersetzen Sie Fertiggerichte durch eigenes Kochen. So können Sie die Zutaten, die Sie zu sich nehmen selber bestimmen.
  • Kartoffeln schmecken auch ohne Salz. Sollten Sie aber nicht ganz auf die Gewürze verzichten wollen, ersetzen Sie das Salz durch Pfeffer, Olivenöl oder Rosmarin.
  • Gemüse können Sie mit etwas Fett dünsten, das verstärkt den Geschmack.
  • Fertige Gerichte können Sie mit frischen Kräutern würzen und erst danach ein wenig Salz hinzufügen. Gewürze wie Liebstöckel oder Maggikraut eignen sich hervorragend, um einen intensiven Geschmack zu erzielen.
  • Verzichten Sie auf die Zugabe von Salz in Salatsoßen. Verwenden Sie lieber Knoblauch, Pflanzenöle oder würzigen Essig.
  • Wenn Sie Brot selber backen oder Pizzateig herstellen, können Sie durch die Verwendung von Pizzakräutern und Brotgewürzen die Menge an Salz, die Sie zugeben müssen, halbieren.
  • Verpacken Sie Gewürze wie Wacholderbeeren oder Lorbeerblätter in einen Teebeutel und geben Sie diesen gleich zu Anfang des Kochens mit in den Topf. Durch den Teebeutel können Sie die Gewürze am Ende leicht entnehmen und erreichen einen intensiven Geschmack.
  • Gerebelte Kräuter können Sie vor dem Würzen zwischen den Fingern zerreiben, so entfalten die Kräuter ihren Geschmack noch intensiver.

Kräuter und Gewürze bereichern frisch gekochte Mahlzeiten ungemein. Zusätzlich enthalten Sie noch Inhaltsstoffe, die Ihre Gesundheit fördern. Meerrettich oder Nelken bringen die Produktion Ihrer Magensäfte in Schwung. Knoblauch, Basilikum oder Chili fördert die Verdauung. Und Kümmel, Koriander oder Fenchel helfen Ihnen, Blähungen zu mildern.

Anfangs erfordert die Regulierung von Salz und das regelmäßige selber Kochen natürlich eine gewisse Bereitschaft zum Umdenken. Aber Ihre Geschmacksnerven werden sich innerhalb weniger Wochen an die neue Würze gewöhnen. Und wenn Sie es erst einmal gewohnt sind, anstatt Fertiggerichte, eigene, frische Mahlzeiten zu sich zu nehmen, werden Sie merken, dass Frische viel besser schmeckt.

Die Wirkung von Ginseng auf Körper und Geist

In Asien zählt Ginseng zu den Heilmitteln und wird bei einer Vielzahl von Beschwerden verwendet. Traditionell wird die Ginseng-Wurzel zur Stressbewältigung, Stärkung des Immunsystems und gegen Müdigkeit eingesetzt. Ginseng soll auch eine positive Wirkung in der Bekämpfung von Erkältungen haben und zusätzlich zur Erholung nach einer Krankheit helfen.

In der westlichen Welt wurde durch Labortests festgestellt, dass die im Ginseng enthaltenen Wirkstoffe, wie z. B. die Ginsenosiden, unter anderem den Zuckerspiegel im Blut absenken, die Abwehrkräfte stärken, den Kreislauf anregen und Entzündungen hemmen. Die meisten Studien beruhen aber auf Zellforschung und Tiermodellen, dadurch konnte eine vollständige, positive Wirkung auf den Menschen noch nicht bewiesen werden.

Um eine positive Wirkung auf Ihre Gesundheit zu haben, müssen Sie Ginseng mehrere Wochen verwenden. Die Wirkstoffe der Wurzel brauchen etwas Zeit, um die Heilkräfte Ihres Körpers zu unterstützen und zu stärken.

Ginseng bei Alzheimer

Die Wirkung der Inhaltsstoffe auf Alzheimerpatienten ist ein Hauptgebiet der Ginsengforschung. Da sich die Forschung aber hauptsächlich auf Versuchen an Tieren und Zellen begrenzt, ist die Wirksamkeit für den Menschen noch nicht belegt worden. Dennoch wurde herausgefunden, dass die Inhaltsstoffe des Ginsengs die Aß-Proteine der Alzheimer-Erkrankung im Wachstum hemmen und ihre Zerstörung begünstigen. Die Aß-Proteine führen bei einer Alzheimer-Erkrankung zu der Bildung von Plaque und zu einem Zellsterben. Bei Versuchen an Tieren hat sich gezeigt, dass die Wirkstoffe des Ginseng das Absterben von Neuronen hemmt, während sich neue Neuronenverbindungen bilden können, da das Nervenwachstum gefördert wird.

Ginseng bei Unfruchtbarkeit, Erektionsstörungen und für die Potenz

Auch im Gebiet der menschlichen Sexualität und Fortpflanzung, wurden mit Ginseng bisher nur Ergebnisse bei Versuchen mit Tieren erzielt. Dabei ist das wissenschaftliche Vorgehen zur Erforschung der Wirkung von Ginseng auf die Beweglichkeit und Anzahl der männlichen Spermien bisher unzureichend und bieten keine zuverlässigen Aussagen. Es konnte aber erforscht werden, dass Ginseng in Tierversuchen die Erweiterung der Blutgefäße bewirkt, indem der Botenstoff Stickstoffmonoxid im Schwellkörper freigesetzt wurde.

Ginseng für das geistige Wohlbefinden

Es gibt auf diesem Gebiet ein paar wenige Studien, die an Menschen durchgeführt wurden. Bei Frauen wurde in einem Versuch herausgefunden, dass die Einnahme von Ginseng hilft, Nachwirkungen von bereits überwundenen Depressionen zu bekämpfen und somit das Wohlbefinden der Seele zu steigern.

Eine weitere Studie an Frauen nach der Menopause hat gezeigt, dass Ginseng zwar nicht gegen eintretende Hitzewallungen hilft, dafür aber für eine optimistischere Stimmung und ein allgemein besseres Wohlbefinden sorgt.

Nebenwirkungen

Bei Diabetes oder hohen Blutdruck dürfen Sie Ginseng nur nach Absprache mit Ihrem Arzt einnehmen. Da die Inhaltsstoffe des Ginsengs die Blutgerinnung verändern können, sollten Sie besonders vorsichtig sein, wenn Sie bereits Blut verdünnende Medikamente einnehmen. Die Ginsengknolle verstärkt außerdem die Effekte, die koffeinhaltige Getränke wie Cola oder Kaffee auf den Körper haben.

Nur wenige Studien stehen im Bereich Wirkung von Ginseng auf das geistige Wohlbefinden zur Verfügung. Auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat für Ginseng bisher keinerlei belegbare Studien, um eine fest bewiesene, positive Wirkung auf die Gesundheit oder Genesung von gesunden oder kranken Menschen nachzuweisen.

Die heilende Kraft von Grüntee

Grüner Tee ist gut für Ihre Gesundheit. Wegen seiner zahlreichen guten Eigenschaften sollten Sie grünen Tee fest in Ihren täglichen Ernährungsplan einplanen. Die Senkung des Krebsrisikos durch Grüntee ist allerdings noch nicht eindeutig bewiesen. Dazu mehr am Ende dieses Artikels.

Gesund für Ihre Zähne

Grüner Tee fördert die Gesundheit Ihrer Zähne und Ihres Zahnfleischs. Der grüne Tee enthält aromatische Verbindungen, sogenannte Teepolyphenole, die Kariesbakterien abtöten. Die aromatischen Verbindungen im grünen Tee bekämpfen außerdem die Enzyme, die für die Bildung von Zahnbelag verantwortlich sind. Grüner Tee ist also ein effektives Mittel sowohl gegen Zahnbelag als auch gegen die dem Belag folgenden Zahnschäden.

Gut für Ihre Figur

Studien in der Ernährungsforschung haben gezeigt, dass die im Grüntee enthaltenen Catechine die Fettspeicherung in Ihrem Körper und Ihrer Leber dämpfen. Außerdem fördern Catechine die Wärmebildung der Zellen, was zu einem erhöhten Energieverbrauch im Körper führt. Grüner Tee unterstützt Sie also bei der Kalorienverbrennung.

Senkt Ihren Blutdruck

Mit nur einer Tasse grünem Tee pro Tag senken Sie das Risiko eines Bluthochdrucks. Eine ganze Kanne grüner Tee am Tag senkt das Risiko an Bluthochdruck zu erkranken sogar um die Hälfte. Blutdruck entsteht durch die Produktion von sogenanntem Angiotensin. Der grüne Tee mindert die Angiotensinproduktion, so entsteht erst gar kein Bluthochdruck.

Reich an Vitaminen und Nährstoffen

Grüntee wird, im Gegensatz zu anderen Teesorten wie z. b. Schwarztee, bei der Herstellung nicht gegärt. Das heißt, die Blätter der Teepflanze werden keiner Wärme ausgesetzt und können so ihre wertvollen Mineralien und Vitamine behalten. Das im Grüntee enthaltene Kalium, Natrium und Fluor, so wie die verschiedenen Vitamine, helfen nicht nur Karies vorzubeugen, sondern senken auch Ihr Risiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erleiden.

Grüntee in der Krebsforschung

Viele Menschen glauben, dass grüner Tee bei der Vernichtung von Krebszellen hilft oder Krebserkrankungen gar ganz verhindert. Studien zu diesem Thema konnten allerdings bislang keine eindeutigen Beweise liefern. In Laboruntersuchungen haben die aus dem Grüntee entnommenen Catechine zwar Merkmale aufgewiesen, die eine Wirkung gegen Krebs erahnen lassen, jedoch haben Langzeitbeobachtungen an Menschen, die regelmäßig Grüntee trinken, keine klaren Ergebnisse geliefert.

Eine neue Studie belegt die positive Wirkung von Grüntee

Forscher haben versucht herauszufinden, ob die konsumierte Menge an Grüntee mit einem Krebsrisiko in irgendeiner Weise zusammenhängt. Da diese Studien aber auch die Lebensgewohnheiten der Menschen in Betracht ziehen mussten, konnte nicht ausgeschlossen werden, dass bestimmte Einflüsse im Alltagsleben der Testpersonen zusätzlich zu einem erhöhten Krebsrisiko führten. In aktuellen Studien wurden sämtliche Krebsarten erforscht und dabei wurde festgestellt, dass Menschen, die regelmäßig auch größere Mengen grünen Tee trinken, ein vergleichbar hohes Krebsrisiko aufweisen wie Menschen, die keinen Grüntee trinken. Das gilt auch für die Todesrate, das Trinken oder Nicht-Trinken von Grüntee scheint keinen Einfluss auf die Sterblichkeit durch Krebserkrankungen zu haben.

Um genaue Ergebnisse zu erzielen, müssten sowohl Grünteetrinker als auch Nichttrinker in einer kontrollierten Umgebung, wie z. B. in einer Klinik, untersucht werden. Diese Art Studie ist bisher aber noch nicht durchgeführt worden, da die Testpersonen lange Zeit unter Beobachtung leben müssten.

Grundgedanken und Inhalte der traditionellen chinesischen Medizin

Durch Jahrtausend lange Beobachtung der Natur und Erkenntnis ihrer Wege, ist in China eine ganzheitliche Medizin für Körper und Geist entstanden. Die traditionelle chinesische Medizin umfasst Entspannung für Ihren Geist und Kontrolle über Ihren Körper. Gepaart mit Kräuterheilmitteln und der Ernährungslehre, ergibt sie eine vollständige Heilkunde sowohl gegen Schmerzen, als auch zur Stressbewältigung.

Therapieformen

Die Ernährungslehre (Diätetik)

In der Diätetik ist die Ernährung immer auf Sie als individuellen Menschen abgestimmt. Die traditionelle chinesische Medizin legt nicht generell fest, welche Lebensmittel gesund sind. Der Blickpunkt der Ernährungslehre richtet sich auf die Art, wie Sie Lebensmittel zubereiten sollten, welchen Geschmack – süß, sauer, oder salzig – das Gericht hat und ob es heiß, warm oder kalt serviert wird. Das Jing, also die Bedeutung, die Essen auf Ihre Gedankenwelt und Ihre Lebenseinstellung hat, wird dabei als Ganzes betrachtet.

Die Kräuterheilkunde

Die Kräuterheilkunde, oder auch Kräutermedizin, ist eine Therapie, bei der Arzneimittel verabreicht werden. Diese Medikamente bestehen aus Mineralien, Teilen von Pflanzen und teilweise aus Tierprodukten. Da die traditionelle chinesische Medizin Sie als Menschen im Ganzen wahrnimmt, werden die Mineralien, Pflanzenteile und Tierprodukte miteinander kombiniert, um Ihren ganzen Körper mit einzubeziehen.

Die Akupunktur

Akupunkturnadeln werden in Körperbereichen fixiert, in denen Sie Beschwerden oder Verspannungen spüren. Ziel ist es, mit den Nadeln ganz spezielle Punkte zu stimulieren und so Ihre eigenen inneren Heilkräfte zu aktivieren. Im Einzelnen zählen zur Akupunktur auch Massagen und das Schaben, wo ohne Einsatz von Nadeln gezielt auf bestimmte Körperregionen Einfluss genommen wird.

Die Moxibustion-Akupunktur

Eine Kugel aus getrockneten Blättern des Moxakrauts (Beifuß, Artemisia) wird auf die Akupunkturnadel gesteckt. Die Nadel wird auf der betroffenen Stelle am Körper angebracht und das Kraut abgebrannt. Sie müssen sich aber keine Sorgen machen, denn das Moxakraut wird nur so lange abgebrannt, wie Sie die Wärme ertragen können. Außerdem empfinden die meisten Patienten diese Art der Akupunktur als äußerst angenehm.

Die Massage – Tui Na und An Mo

Anstelle von Nadeln werden bei Tui Na und An Mo die Hände des Masseurs eingesetzt, um durch manuelle Stimulation bestimmte Regionen Ihres Körpers zu reizen und zur Selbstheilung anzuregen. Bei der Tui Na Massage werden die Akupunkturpunkte gezielt mit einbezogen, um durch die Massage den ganzen Organismus zu stimulieren.

Das Schaben der Haut – Gua Sha

Gua Sha ist ein lange bekanntes Hausmittel. Es hilft Ihnen, Schmerzen zu lindern, oder eine Erkältung abzuwehren, wenn diese noch am Anfang steht. Vor dem Schaben wird Ihre Haut eingeölt. Danach wird in regelmäßigen Zügen Ihre Haut geschabt. Das Schaben stärkt die Durchblutung der Haut, dabei färben sich die geschabten Regionen Rot. Diese Röte verblasst wieder ein paar Tage nach der Therapie

Die Bewegungstechnik Qi Gong/Tai Chi

Diese aus der Meditation stammenden Übungen unterstützen die Therapie von Krankheiten. Durch die Bewegungsabläufe und Koordinationsübungen für Ihren Atem, gewinnen Sie innere Ruhe und Entspannung. Der Vorteil von Qi Gong/Tai Chi ist, dass Sie die Übungen bis ins hohe Alter erlernen und ausführen können, da keine besondere körperliche Anstrengung gefordert wird.